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Überblick

Harnischwelse

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Einführung

Harnischwelse kommen im Süden Nordamerikas, Mittelamerika und natürlich in Südamerika vor. Sie umfassen mehr als 90 Gattungen und 820 beschriebene Arten. Hinzukommen noch einmal mindestens dieselbe Anzahl unbeschriebener Arten, die oftmals als sogenannte L-Welse bezeichnet werden.

Allen gemein ist dass sie über ein Saugmaul verfügen. Je nach Art können sie von wenigen Zentimetern bis über einen Meter groß werden. Sie leben sowohl in stehenden oder auch schwach fließenden Gewässern als auch in der stärksten Strömung reissender Bergbäche.

Die Bezeichnung L-Wels geht auf die Aquarienzeitschrift DATZ zurück. Deren damaliger Chefredakteur Rainer Stawikowski, Arthur Werner (Inhaber des damaligen Importeurs Transfish) und Ulrich Schliewen (Kurator Ichthyologie der Zoologischen Staatssammlung München) hatten diese in einer Pizzeria in München „erfunden“. Wobei das „L“ für Loricariidae (Familie der Harnischwelse) steht und die Zahl dahinter für die Reihenfolge der Veröffentlichung in der DATZ. Dadurch sollte die Schaffung von Phantasienamen verhindert werden, so dass es einfacher würde über neuentdeckte Arten zusprechen. Vorher wurden diese von jedem Exporteur mit eigenen Namen belegt und niemand wusste wirklich was dann geliefert wurde…

Wenn eine Art dann wissenschaftlich beschrieben ist, dann sollte die „L-Nummer“ eigentlich aufgelöst werden, da sie ihren Zweck erfüllt hat. Wir sehen aber gerade am Zebraharnischwels (Hypancistrus zebra), dass das nicht so ganz geklappt hat. Obwohl die Art schon seit 1991 wissenschaftlich beschrieben ist, ist der Begriff L 46 immer noch in aller Munde…

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